Die Droge Skat
von Matthias Forner

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Vorwort
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Kapitel 1
1.1 Der offensive Spieler
1.2 Der aggressive Spieler
1.3 Der Mehlmann
1.4 der aggressive Mehlmann
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Kapitel 2 
2.1 Der defensive Spieler
2.2 der selten Spieler
2.3 Der schlechte Spieler
2.4 Der Regelkenner
2.5 Der Maurer
2.6 Der Frust Maurer
2.7 Der Prinzip Maurer
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Kapitel 3 - Der Skat
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Kapitel 4 - Der Lauf
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Kapitel 5
5.1 Röppisch
5.2 Der Preisskat

 

Vorwort

Dieses Buch wurde geschrieben für all jene guten Skatspieler die nie gewinnen und trotzdem niemals aufgeben gewinnen zu wollen. Ein Buch für die ,die der Droge Skat verfallen sind.

Dies ist kein echtes Lehrbuch ,hier gibt keine wirklichen Tipps und Tricks. Mit diesem Buch können sie ihr Skatspiel nicht verbessern aber, und das ist das Gute, auch nicht verschlechtern. Dieses Buch soll ihnen helfen , sich daran zu erinnern das Skat nur ein Spiel ist , ein Glücksspiel. Der DSKV (Deutscher-Skat-Verband) ringt zwar mit Parolen wie „Skat ist Sport“ um sportliche Anerkennung. Doch eine Frage muss in diesem Zusammenhang erlaubt sein: sehen Skatspieler aus wie Sportler? Nein! Und auch wenn es viele Skatspieler nicht hören wollen, Skat hat mit Roulett weit mehr gemeinsam als mit Sport. Jeder der häufig spielt weiß, dass selbst der beste Spieler nicht gewinnen kann, wenn ihm Fortuna nicht gewogen ist. Denn Glück ist die Grundvoraussetzung  zum Sieg.

 Skat ist ein Spiel und Spiele sollen Spaß machen ,ein Grundsatz der viel zu oft vergessen wird. Leider nicht nur  bei Preisskats sondern ,und das ist traurig ,mit unter auch in Kneipen.

Ich möchte ,daß Sie dieses Buch lesen und hin und wieder schmunzeln können. Vielleicht verliert sich der nächste Grand ohne Vieren leichter ,wenn man weiß das alles nur Glück ist. Der  deutsche Dichter Novalis bemerkte einmal trefflich , „Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall “.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen.

 

Beginnen möchte ich mit den einzelnen Spielertypen deren Eigenheiten sowie ihren Vorgehensweisen am Skattisch.

Kapitel 1  

1.1 Der offensive Spieler

Der offensive Spieler ist in erster Linie ein Glücksmensch . Was ihn besonders auszeichnet ist sein unbeirrbarer Glaube an den Sieg. Er verschwendet keine Zeit damit zu überlegen was alles schief gehen kann. Er sieht nur die Möglichkeiten die ihm zum Sieg verhelfen. Gedanken wie beispielsweise „König zu Dritt“ oder „alle Trumpf auf einer Hand“ sind ihm scheinbar eben so fremd wie sämtliche  Spielwerte unter 30.

Es läßt sich aber auch nicht leugnen ,daß er meist ein hochkarätiger Skatspieler ist. Er verfügt über die sprichwörtlich goldene Hand beim Ausspielen. Überdies läßt ihn sein Gottvertrauen in das eigene Glück scheinbar beinah nie im stich. Es gelingt ihm teilweise Spielverläufe voraus zu ahnen , die uns normalen Spielern selbst im Traum nicht einfallen würden.

Es gibt drei Formen des offensiven Spielers ,welche ich nach und nach erörtern möchte. Da währe „der aggressive Spieler“, „der Mehlmann (Glücksmensch)“ und ,nicht zu vergessen der schlimmste „der aggressive Mehlmann“.

1.2 Der aggressive Spieler

Der aggressive Spieler ist ein Alptraum beim Reizen. Das Wort „weg“ oder der Satz „Ich passe.“ existieren in seinem Wortschatz offenbar nicht. Eine „Null“ oder „Nullhand“ hat er eigentlich immer. Gute Farbspiele sind bei ihm grundsätzlich Grands. Sie werden das kennen , sie haben ein schönes Grünspiel mit Zweien. Sieben Trümpfe , zwei Farben , in Mittelhand . Zwar unverlierbar aber ihr Mitspieler in Hinterhand kann sich die schwache „Nullhand“ leider nicht verkneifen . Sicherlich könnten sie auf Grand gehen, nur hat sie ihre Erfahrung gelehrt wie so etwas zu meist ausgeht. Zähne knirschend passen sie bei 33.

Bleibt abschließend noch zu erwähnen daß die „Nullhand“ selbstverständlich verloren wurde. Sie erhalten zwar Genugtuung aber eben nur 30 Punkte. Da dies kein Einzelfall bleibt, können sie meist nur 50% der Spiele machen die sie gewinnen würden. Und mit einem Rundenschnitt von acht spielen ist meines Wissens nach noch kein Preisskat gewonnen worden. Und dies wird wahrscheinlich auch in Zukunft so bleiben. Denn, es gibt den Mehlmann.

1.3 Der Mehlmann

Kommen wir also zum Mehlmann. Der Typ der entweder Fortuna geschwängert, oder einen guten Deal mit dem Teufel gemacht hat. Bei Ihm bekommt das Wort Kartenglück eine ganz neue Dimension. Sein Glück trotzt hartnäckig der mathematischen Wahrscheinlichkeit. Wissenschaftlich läßt es sich kaum oder gar nicht erklären. Und falls doch dann nur so daß, sein Körper an einem Riß im „Raum – Zeit Kontinuum“ gebunden ist, welcher sämtlich Gesetze der mathematischen Wahrscheinlichkeit außer Kraft setzt. Aber wie auch immer, zu Zeiten der Inquisition währe er mit Sicherheit nicht alt geworden.

Lassen sie mich trotzdem ein paar objektive Worte zum Thema Mehlmann verlieren. Sein Lieblingsspiel beim Skat heißt Grand. Grund hierfür ist die Tatsache daß er gar nicht weiß daß man solche Spiele verlieren kann. Dies resultiert vermutlich daraus  daß er noch nie einen hatte den man verlieren konnte. Man könnte fast den Eindruck kriegen er weiß von Luschen nur durch Hörensagen. Für ihn sind drei Buben nichts Besonderes, er hat ständig mindestens zwei. Aus diesen Gründen kam er auch noch nie in die Verlegenheit sein mieses Skatspiel verbessern zu müssen. Mit ihm zusammen spielen ist ein einziger Horror. Er kann weder auf ein Spiel eingehen noch von selbst einen logischen Zusammenhang erkennen. Und dies gilt leider nicht nur für Nullen. Deren Existenz im Skatregelwerk entziehen sich überdies sowieso seinem Verständnis. Auf 30 Punkte für ein abgenommenes Spiel ist er bei seinem Glück auch gar nicht angewiesen. Er demonstriert in überzeugender Weiße daß Glück allein eben doch reicht um zu gewinnen.

Allein die Tatsache daß diese Personen immer wieder Preisskats gewinnen, und auch noch die Vermessenheit besitzen dies als Können zu deklarieren macht dieses Buch notwendig.

1.4 der aggressive Mehlmann

Zum aggressiven Mehlmann sei nur soviel gesagt, er vereinigt in beängstigender Art und Weiße die gefährlichsten Eigenschaften des Mehlmanns und des aggressiven Spielers. Spieler dieser gottlob höchst seltenen Gattung werden dieses Buch sicher nur kopfschüttelnd lesen. Aber sie zählen auch nicht zu Verlierertypen, und schon gar nicht zur Gruppe Derer die psychologischen Beistand benötigen. Den brachen nur Jene die mehr als eine Runde mit ihm spielen mußten .

Es wäre jedoch unfair den offensiven Spieler als Buhmann zu brandmarken und den defensiven Spieler, ein nicht minder gefährliches Individuum, ungeschoren davon kommen zu lassen. Aus diesem Grund nun zum defensiven Spieler.

Kapitel 2

2.1 Der defensive Spieler

Er ist eine heikle Angelegenheit, ihn richtig und vor Allem rechtzeitig einzuschätzen kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Es gibt ihn sogar in vier beinahe gleich gefährlichen Varianten. Da währe erstens „Der selten Spieler“ zweitens „Der schlechte Spieler“ drittens (sehr heimtückisch) „Der Regelkenner“ und letztens (nicht minder gefährlich) „Der Maurer“. Lassen sie mich versuchen die einzelnen Varianten zu erörtern und ihre Vorgehensweißen aufzudecken .

2.2 der selten Spieler

Der selten Spieler ist im Prinzip ein guter Durchschnittsspieler. Seine Schwäche ist, er überlegt selbst da wo nichts zu überlegen ist. Wir nennen dieses Phänomen den „Merxeffekt“. (benannt nach Silvio Merx ,bei ihm wurde diese Form des defensiv Spiels das erste mal entdeckt) Der Merxeffekt ist das Nichtvertrauen in das eigene Können resultierend aus dem Mangel an Spielpraxis sowie der panischen Angst Fehler zu machen aus eben dem selben Grund. Oder mit den Worten von Skatexperte Lothar Horn „Wer Nachdenkt ist sich nicht sicher, wer sich nicht sicher ist weiß es nicht und wer es nicht weiß macht es falsch“.

Hin und wieder kommt es auch vor daß der selten Spieler sein Spiel nicht erkennt. Klingt harmlos ?! Wer einmal einen Grand ohne Vieren versucht hat bei dem der Spieler in Hinterhand ein Rot mit Fünfen gereizt hat. Der weiß das Wort Niederlage neu zu definieren. Doch bei allem Frust über das verlorene Spiel sollte man hier Nachsicht walten lassen. Merke: das Unvermögen der Gegner ist genau so wichtig wie Kartenglück. Im Klartext ,wenn Jemand sein Rotspiel nicht reizt gibt er dir die Chance dein Schellspiel zu machen. Oder noch banaler  „Dummheit muß bestraft werden“. Genug der Worte kommen wir also zum schlechten Spieler .

2.3 Der schlechte Spieler

Hier läßt sich nicht allzu viel sagen. Ich glaube jeder kennt ihn. Die Einen lieben ihn, die Andern hassen ihn, ihn und seine Unfähigkeit . Ich werde trotzdem versuchen ein paar objektive Worte zu finden obwohl dies so ziemlich unmöglich.

Er beeindruckt durch die Kunst so gut wie alles falsch zu machen. Sein Spiel entzieht sich absolut jeder Logik ,er reduziert das Kartenspiel auf bloßes Karten auf einander werfen. Das fehlen jeglicher Logik in seinem Spiel macht ihn unberechenbar. Da er mit den Gesetzmäßigkeiten des Skats nicht vertraut ist , läßt er sich weder täuschen noch irre führen. Er weiß eigentlich nie was er tut und wenn doch dann nicht warum. Er erkennt fast nie sein Spiel. Manche würden töten für einen Grandovert, schlechte Spieler wissen scheinbar nicht einmal von seiner Existenz, denn es war ein Spieler dieser Gattung der einst das legendäre Rothand mit sieben schneider, schwarz angesagt hat.

Ich  glaube somit währe alles zum Thema „Schlechter Spieler“ gesagt, falls nicht bitte ich dies zu entschuldigen aber momentan fallen mir nicht mehr genügend abwertende Worte ein, um tiefer auf sein Spiel einzugehen.

2.4 Der Regelkenner

Wie bereits erwähnt ist Skat ein Spiel und wurde wie eigentlich alle Spiele erdacht um, Menschen Spaß und Freude zu schenken. Aber im laufe seiner Evolution, während der man ihm feste und mehr oder weniger sinnvolle Regeln gab, bildete sich diese Spielerform als Mutation des Maurers.

 Es ist mit Sicherheit sinnvoll einem Spiel Regeln zu geben. Aber sind nicht viele Regeln nur entstanden um Spielern den Betrug zu erschweren ? Aber warum wird eigentlich immer wieder versucht zu betrügen ? Weil um Geld gespielt wird und Selbiges verdirbt bekanntlich den Charakter. Es heißt nicht umsonst, „bei Geld hört die Freundschaft auf“.

Des Geldes wegen welches sich der Eine oder Andere mit mehr oder weniger Recht erhofft zeigen sich viele Spieler als äußerst unfair. Und wer oft genug bei Preisskats war wird fest gestellt haben, bis auf Besoffne hat dort niemand Spaß. Den aller wenigsten hat allerdings der Regelkenner denn er ist ein reines Produkt des Skatwettspiels. Egal welche Skatregel, er kennt sie alle. Unter dem Deckmantel Fairness zu wahren beäugt er hoch angespannt seine Gegner, stets darauf bedacht schon den kleinsten und unwichtigsten Regelverstoß sofort zu ahnden. 

Der DSKV erläßt mit schöner Regelmäßigkeit neue Regeln die nahezu jede Form normalem Betrugs ausschalten, bleibt zu warten wann endlich die erste gegen Regelkenner und Maurer folgt. Aber ich befürchte das jenen Spielern mit Regeln wohl nie beizukommen sein wird. Hier hilft nur anpassen, Spiel nach Vorschrift, Kurz die knallharte Linie.

Doch kommen wir zu bereits erwähnten Maurer.

2.5 Der Maurer

Der Maurer ist einer der gefährlichsten Spielercharakter beim Skat. Es gibt ihn in zwei Formen. Erstens „der Frust Maurer“, Zweitens „der Prinzip Maurer“. Welcher gefährlicher ist sollten sie selbst entscheiden. Für all die Glücksmenschen dehnen der Begriff Maurer noch fremd ist, analysiere ich beide Formen. Damit auch sie sich ein Urteil bilden können.

2.6 Der Frust Maurer

Der „Frust Maurer“ ist ein Spieler wie du und ich. Er will zu Anfang gar nichts böses, bis er das erste Spiel dank der Mauerkunst seiner Mitspieler verliert. Ein klein wenig Frust macht sich breit aber noch glaubt er die Karten lagen nur schlecht. Trotzdem, bereits in diesem Stadium schwört sich unser Mann nur noch wirklich sichere Spiele zu machen. Gesagt, getan. Das erhoffte Spiel läßt nicht lange auf sich warten. Eichel – Hand, sieben Trümpfe, ein Bube, zwei Farben in Vorderhand. Beim Gegner gut verteilt, einer alle Trümpfe, der Andere alle unserer Beifarbe und schon weiß jeder das, „das Ding is weg“. Selbstverständlich hatten unsere Freunde von der Maurerzunft keine 18 erkannt, aus gutem Grund denn „was ich selber denk und tu das trau ich auch dem andern zu“. Nach solchen spielen reift nicht nur der Durst nach Rache, nein auch die Erkenntnis daß, das unverlierbare Spiel, abgesehen von einem wasserdichten Overt eigentlich Illusion ist.

Spätestens jetzt ist er einer von ihnen. Er steht nun hinten drin, vor sich eine Mauer aus Haß, währe diese sichtbar so währe sie mit Sicherheit das zweite von Menschen geschaffene Bauwerk das man vom All aus sehen kann. Seine Gedanken drehen sich nun ausschließlich um die Frage wem laß ich zuerst auflaufen. Für gewöhnlich trifft es aber meist nur die humaneren Gegenspieler weil dieser nicht so konsequent Mauern bauen, was sich allerdings sehr schnell ändern wird. Da auch sie ihren Frust nur begrenzte Zeit im Zaum halten können, schließt sich schnell der logische Kreis, alle mauern.

2.7 Der Prinzip Maurer

Der Prinzip Maurer ist eine vom Spiel um Geld geschaffene Anomalie. Und der Frust Maurer ist nichts weiter als die Konsequenz aus dem Spiel des Prinzip Maurers.
Diese These wird übrigens durch Skatexperte Lothar Horn gestützt. Jener formulierte einst nach einem verlorenem Spiel in oben genannter Runde, „du mußt auch mal die Härte besitzen und hinten mit den drei alten (die drei höchsten Buben) weg sagen, damit die Vögel gleich mal wissen was Fakt ist am Tisch“. Wenn diese Beispiel schule machen sollte sterben Maurer zwar auch in Zukunft nicht aus, jedoch ihre
Namen werden dauerhaft aus den Siegerlisten verschwinden.
Ich glaube ich konnte ihnen bisher einen guten Eindruck über die einzelnen Spielerformen und deren Vorgehensweißen vermitteln.


In den nun folgenden Kapiteln werde ich versuchen ihnen die Wichtigkeit von Kartenglück nahe zu bringen. 

Beginnen möchte ich hierbei mit dem Skat.

Kapitel 3 - Der Skat

Skat , was soll das eigentlich heißen ? Ich weiß, diese Frage stellen sich die wenigsten. Die meisten halten diesen Begriff vermutlich für einen Eigenname, etwa wie „ Mau Mau “ oder  „ Black Jack “. Doch die Wahrheit ist ,das Wort Skat stammt aus dem griechischem und bedeutet etwa soviel wie: „der Abgelegte“. Sehr passend. Schade nur daß zwei Karten das Maximum sind welches man ablegen kann. Ärgerlich auch daß man den Plunder ,der leider viel zu oft im Skat liegt , aufnehmen muß bevor man zwei schlechte oder störende Karten „drücken“ darf. Sind wir ehrlich , wer kennt das nicht , man hat sechs Trümpfe und vier Farben auf der Hand. Eine Beifarbe setzt sich zusammen aus As und König , die letzten Beiden aus jeweils einer Lusche. Sie reizen als erster , das Wort Achtzehn hat ihren Mund kaum verlassen , da vernehmen ihre Ohren aus zwei Seiten „WEG“. Im sicheren Gefühl zwei oder mindestens einen Buben zu finden , nehmen sie den Skat auf. Noch ohne die beiden Karten gesehen zu haben , begehen sie bereits den Fehler und ziehen die Möglichkeit eines Grands in Betracht. Als sie endlich in den Skat sehen ,  finden sie genau die beiden Farben die sie „drücken“ wollten. Dem nicht genug, es sind auch noch zwei Ober. So schnell mutiert ihr Blatt vom „Beinahegrand“ zum äußerst schwachen Farbspiel. Fast währe ihnen jetzt ihr „Pokerface“ entgleist, aber sie bleiben zäh. Zuerst dreht sich in ihrem Kopf nur ein Wort „Handspiel“, später nur noch der Gedanke „wie gewinn  ich das Ding“. Doch alles nachdenken hilft nicht und so kommt es wie es kommen muß , sie verlieren mit 58 Augen.
Eine düstere Geschichte wie sie jeder Skatspieler leider mehr als einmal erlebt hat.

Ein altes Sprichwort sagt : „Du kannst nie verlieren wenn du 59 Augen drückst und den Alten (Eichel Bube) ausspielst“. Ein sehr nützlicher Gedanke , mit nur einem Schönheitsfehler . Es gibt keine Karte die 48 Augen zählt.

Eine weitere schwer berechenbare Größe sind die Buben. Es ist erschreckend festzustellen , daß sie scheinbar immer genau dann im Skat liegen wenn man sie   dort nicht finden will. Mal im Ernst, wer will bei einem Grand in Vorderhand ohne Zweien schon einen Bube im Skat finden ? Die Antwort ist einfach , Niemand.
Keiner wertet gern sei Spiel ab , obwohl das noch das mildeste an Pech ist , das einem widerfahren kann.
Ich weiß sie werden Alpträume haben , aber stellen sie sich folgendes bitte vor.

Sie haben sieben Eicheln , einen Rot und einen Schell Ober sowie eine grün Lusche auf der Hand. Ein schönes Eichel ohne Vieren eben. Sie reizen bis 27, eigentlich sollte es sie wundern daß sie das Spiel bereits bekommen. Jedoch oben genanntes Beispiel nimmt Ihnen jeden Zweifel an diesem Spiel. Sie sehen in den Skat und haben bereits verloren. Denn wie das Schicksal so will , sie finden den Eichel Bube. Ich wünsche niemand eine solche Erfahrung. Oder sollte ich lieber sagen einen solchen Crashkurs in Selbstbeherrschung. Der große Skatphilosoph unserer Zeit Markus Süßenguth, eine Lichtgestalten des Skats, lies sich einmal durch ein ähnliches Erlebnis zu dem Satz inspirieren : „Ich dumme Sau, ich großes Arschloch, wieso schau ich in den Skat“. (dies zog übrigens noch eine Handlung nach sich im Zuge derer ein neues Kartenspiel zum Einsatz kommen mußte) Aber wer so etwas erlebt hat , der weiß wovon ich spreche und wird mir zustimmen. „ Der Skat ist die erste , vom Glück abhängige Hürde die wir nehmen müssen auf dem weg zum Gewinn eines Spiels.“ Lassen sie mich dieses Kapitel mit den Worten des Skatphilosophen Gerhart Wolf  beenden jener formulierte einmal, „die Scheiße muß gekocht werden“.

Kapitel 4 - Der Lauf

In diesem Kapitel werde ich versuchen all Jenen die nicht zur Spezies Mehlmann gehören, den sogenannten „Lauf“ näher zu bringen.

Der „Lauf“ stellt die höchste Form von Kartenglück dar die einem Skatspieler widerfahren kann. Man erkennt ihn daran das es scheinbar schier unmöglich ist während eines „Laufs“ ein Spiel zu verlieren. Dies gründet einerseits auf dem Phänomen daß man im Zeitraum des „Laufs“ fast ausschließlich Großspiele oder wasserdicht-bombensichere Farbspiele erhält und andererseits auch scheinbar die windigste Lurch von welchen Spiel auch immer gewinnt. Sollten sie also jemals nach 12 Spielen ein Ergebnis von 7:0 Spiele und 284 Punkte oder mehr zu Buche stehen haben und im 13. Spiel sich ihre Gegner auf dem sicheren Weg ihnen endlich ein „Linkes“ zu verpassen verwerfen, können sie sicher sein, sie haben einen „Lauf“.

In diesem Fall Ruhe bewahren, jetzt keine unüberlegten Schritte. Sie haben nun alle Zeit der Welt auf Großspiele zu warten. Im weiteren verlauf des Spiels wird ihnen auffallen daß der Skat plötzlich immer paßt. Dem nicht genug er wertet zudem auch meist Farbspiele zu Grands auf. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Denken sie immer daran daß auch ihre Mitspieler ihren Lauf bemerkt haben. Nehmen sie sich folgenden Merksatz (ich nenne ihn die drei großen M) zu herzen: Mißgunst Macht Maurer. Außerdem, wie sie sicher wissen werden sind viele Jäger des Hasen Tod, oder banal ausgedrückt drei Maurer sind mindestens zwei zuviel. Begehen sie nie den Fehler sich zu sicher zu fühlen, verlieren sie nie aus den Augen, Glück besitzt einen gravierenden Fehler, es kann von einer auf die andere Sekunde ohne erkennbaren Grund abreißen. Aus diesem Grund sollten sie selbst während eines „Laufs“ nur die Spiele machen die wirklich gut aussehen. Womit ich nicht sagen will sie sollen mauern. Dies übernehmen, wie schon erwähnt, bereits ihre Mitspieler für sie. Geben sie ihnen nie die Chance ihnen ein Spiel abzunehmen. Das oben angeführte Beispiel tritt innerhalb der Zeitspanne eines „Laufs“ nur höchst selten zwei mal auf. Und mal, ehrlich, eine Liste zu null zu gewinnen wirkt einfach souveräner.

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, nur für den Fall daß ihnen auffällt, wer wann wie mauert, IMMER NUR LÄCHELN. Das erhöht nicht nur den Spaß am Spiel deutlich, sonder auch den Gelbanteil in der Gesichtsfarbe ihrer Gegenspieler. Und zu dem spart es einfach irrsinnig Kraft. (Ein ernstes Gesicht beansprucht je nach Haß bis zu fünfundzwanzig Muskelgruppen im Gesicht, ein lächeln dagegen maximal acht).

Soweit in Groben Zügen zum „Lauf“.

Ach ja !!! sollte irgend wer gesichert wissen wie man einen „Lauf“ herbei führt,

Bitte !!! ruf mich an.

So weit so gut, ich denke ich konnte ihnen anhand des „Laufs“ die Wichtigkeit von Kartenglück ganz gut näher bringen.

Nun möchte ich sie einladen nach Röppisch. Ins Skatmekka Südostthüringens.

Kapitel 5

5.1 Röppisch

Ich weiß, mit Skat verbindet man eigentlich Altenburg, die Stadt welche Ort der Geburt des Skatsspiels ist. Es ist daher nur logisch anzunehmen, daß man hier auch den härtesten Skat spielt. Lange zeit war dem auch so. Doch vor ein paar Jahren, es war wohl kurz nach der Grenzöffnung, hatte ein Mann eine Idee von visionärer Größe. Der Mann hieß Roland Fröhlich und war Besitzer einer bis dahin außerhalb Röppisch's eher unbekannten Gaststätte. Er hatte nämlich die Idee den Umsatz seiner Wirtschaft mit Hilfe eines Preisskats etwas aufzubessern. Und da er der erste war der nach der „Wende“ einen Preisskat größeren Stiels ausrichtete, folgten die Topspieler Thüringens seinem Ruf und kamen nach Röppisch. Man kann die Größe seiner Leistung allerdings erst richtig ermessen wenn man einmal in Röppisch war. Dies setzt jedoch voraus daß man überhaupt den Weg nach Röppisch findet,, denn keine Hauptverkehrsstraße führt durch Röppisch. Ich bin mir nicht einmal sicher, daß es auf jeder Karte eingezeichnet ist. Denn schon allein auf Grund seiner Lage am Rand der Wälder Südostthüringens, ist es wohl eher ein Ort an dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.

Doch mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen und die Popularität Röppisch's und des Gasthauses Fröhlich ist enorm gestiegen. Im Schnitt treffen sich hier nun 90 Spieler pro Preisskat. Gut, Kritiker werden sagen:, „lächerlich, ich war schon auf größeren Preisskats“ aber glauben Sie mir, ein Preisskat in Röppisch deklassiert alle Konkurrenzveranstaltungen zu Kreisklassefreundschaftsspielen. Jedoch findet hier nicht wie anderswo nur ein Mega-Event pro Jahr statt, sonder im schnitt 15. Es gibt bisweilen sogar gesonderte Mannschaftswertungen und bei Serienpreisskats Preisgelder von bis zu 2000 DM. Man gönnt sich sogar den Luxus einer computergestützten Punkteauswertung durch EDV-Experte Andre Drosdzik. Er schrieb eigenst für Röppisch ein Programm zu Punkteerfassung. Doch viel entscheidender ist die Tatsache, daß schätzungsweise 70% der Teilnehmer Saisonspieler sind und deshalb keinen Röppischer Preisskat auslassen. Dementsprechend ist die Spielergemeinde eingeschworen und bestens auf einander eingestellt. Was nicht etwa heißen soll man gönne einander den Sieg, nein, es wird hier schließlich um Geld gespielt. Trotzdem ist ein abgenommenes Spiel 30 Punkte wert und es kann nur von Vorteil sein, die Spielweise des Mitspielers genau zu kennen. Es ist schon beängstigend zu beobachten, wie sich bestimmte Spieler scheinbar blind verstehen. Hier fühlte sich einst sogar ein deutscher Skatmeister so unter Druck gesetzt, daß er keinen anderen Ausweg mehr sah, als Betrug um zu gewinnen. Eigentlich ist es müßig zu erwähnen, daß er selbstverständlich überführt wurde, er war schließlich in Röppisch. Doch dazu später.

Mit 90 – 100 Mann ist dann nicht nur der Saal der Fröhlichs völlig ausgelastet sondern auch die Infrastruktur Röppisch's.

Um meinen Ausführungen noch mehr Gewicht zu verleihen, möchte ich ihnen nun die Gelegenheit geben, mit mir zusammen an einem Preisskat in Röppisch teilzunehmen.

5.2 Der Preisskat

Es ist Sonntag gegen 13.00 Uhr, die Skatfreunde des Jugendclubs Harra kommen in Röppisch an. Als Erstes beginnt das Abenteuer Parkplatzsuche, denn wiedereinmal ist jeder nutzbare Quadratmeter Röppisch's mit Autos zugeparkt. Ein Anblick der das Herz jeder Politesse höher schlagen lassen würde. Doch das ist man von Röppisch ja gewöhnt. Nach ein paar Minuten Suche findet sich dann doch ein freies Plätzchen. Letzte Taktikabsprachen für den Fall, daß man zusammen am Tisch sitzt werden getroffen und auf geht’s Richtung Gasthaus Fröhlich.

Guten Mutes betreten wir den Saal, bezahlen unseren Eintritt und sichten das Teilnehmerfeld. Dabei überkommt mich immer ein seltsame Gefühl, ich werde einfach den Eindruck nicht los, daß einige der älteren Teilnehmer diesen Saal noch nie verlassen hätten, A weil man ihr Gesicht einfach immer dort sieht oder B wie im Fall von Horst S. ich mich frage, wie sie nach Beendigung des Preisskats den Ausgang wiederfinden.

Nach einer kurzen Runde durch den Saal setzen wir uns an einen der wenigen noch freien Tische und warten auf die Auslosung. Am Nachbartisch sieht man 4 ältere Herren, die die verbleibende Zeit nutzen um noch schnell eine Runde um Geld spielen. Wie ich ihrem Gespräch entnehme sind die Herren extra zu diesem Zweck eine 1 Stunde früher angereist. An einem anderen Tisch werde ich Zeuge folgenden Gesprächs. Ein Mann Ende 60 fragt  einen circa 70 jährigen : „und, wie ist es gestern bei dir in Triptis gelaufen?“ Der 70 jährige antwortet,: „na ja mittelprächtig, ich hab nichts geschnitzt. Aber dafür hab ich am Freitag in Saalfeld gewonnen, wo warst du eigentlich am Freitag? Ich hab dich gar nicht gesehen“. Der 60 jährige entgegnet, : „ich war in Gahma zum Preisskat, bin 3. geworden.“ Sein Gegenüber fragt : „ Und, wie viele warn da?“ Antwort: „ 33, war trotzdem nich schlecht“.

Nun ja, dieses Gespräch widerlegt zwar meinen Anfangsverdacht, macht mir aber trotzdem irgendwie Angst.

Kurz vor 13.30 Uhr, Roland Fröhlich will gerade mit der Auslosung beginnen, betritt der letzte Teilnehmer den Saal. Er kommt aus dem Rehabilitationszentrum Lobenstein und ist mit dem Taxi angereist. Seine kürzliche Hüftoperation zwingt ihn noch an Krücken, was sein spätes Erscheinen entschuldigt.

Während ich mich noch frage ob ich im Alter auch zu einem derartigen Skatfanatiker degenerieren werde, beginnt Herr Fröhlich mit der Auslosung. Als einer der Letzten ziehe ich mein Los. Tisch 4 Platz 3. Im Normalfall währe ich zufrieden mit einem derartigem Los, da es mir garantiert nicht Schreiben zu müssen. Denn dies empfinde ich persönlich als ziemlich lästig, nicht etwa, daß ich Schwierigkeiten mit Mathe hätte, aber als Schreiber hat man nun mal mehr zu tun als andere Spieler. Also was ich damit eigentlich sagen will, man kann als Schreiber seinem eventuellen Frust nicht im Alkohol ertränken. Dies kann sehr praktisch sein, denn 8 bis 10 Weinbrand setzen die Reizschwelle doch deutlich herab, aber dazu mehr im Kapitel „Skat und Alkohol“. Doch nachdem ich meine Gegenspieler gesehen habe will kann keine so richtige Freude mehr aufkommen.

Es sind auf Uwe K. und Kurt S. Den Mann auf Platz vier kenne ich zwar nicht, doch ich habe schon jetzt Mitleid mit dem armen Kerl. Im Gegensatz zu mir, weis er noch nicht auf was er sich da eingelassen hat. Uwe K. und Kurt S. sind Mitglied im Röppischer Skatclub und gehören dessen A-Mannschaft „Oberland Röppisch“ an. Das allein ist eigentlich schon gefährlich genug, denn jeder kann sich vorstellen in welchem maße beide auf einander eingespielt sind. Aber das ist nur die Hälfte der Wahrheit, damit sie den vollen Ernst der Lage erkennen Können, hier eine Täterbeschreibung.

Uwe K ist Fan der in Wilthen zur Abfüllung gebrachten Ausnahme Spirituose   Goldkrone. Ich würde ihn als Spielertyp „aggressiver  Spieler“ einstufen. Sein Motto lautet : „1000 pro Runde sind immer drin, es sei denn da sitzt einer den ich nicht leiden kann. Da geh ich auch mal mit nassen vom Tisch, da  bin ich nich so“.

In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, Alkoholmissbrauch sowie das mutwillige Ansichreißen von ungewinnbaren Spielen, kann laut DSKV-Spielrichtinien zur Disqualifikation führen.

Uwe K ist seit kurzem offizieller Skatrichter.

Uwe K hat seinen Sohn bereits im Alter von einer Woche beim DSKV angemeldet. Da seine Freundin auch eine passionierte Skatspielerin ist, (wieso erwähn ich das eigentlich???) wäre das Kind auch beinahe am Skattisch zur Welt gekommen. Uwe K hat sich unsterblich gemacht durch Sätze wie.: „du brauchst die Vollen nich zu schonen, die zähln im nächsten Spiel nix mehr.“ „Und der Kurt ist stark und der Kurt ist weiße.“ „Ich glaub, ich bin hier für immer die Nummer Eins.“

Kurt S. ist ebenfalls Goldkronetrinker, auch ihn würde ich als „aggressiven Spieler“ charakterisieren. Er strahlt ein so hohes Maß an Souveränität aus, daß man schon fast Angst bekommt. Er ist überdies Kapitän der Skatmannschaft „Oberland-Röppisch“. Sein bis weilen schlechtes abschneiden bei Preisskats untermauert meine Theorie, daß selbst der beste ohne Kartenglück nicht gewinnen kann.

 

Zurück zum Thema. Ich nehme also meinen Platz ein, und trage mich in die Spielliste ein. Eigentlich sollte jetzt gemischt werden, aber Kurt muß erst noch zwei Goldkrone bestellen, denn er ist Vorgestern in Rente gegangen und das muß gefeiert werden. Das erste „Prost“ auf des Kurts Wohl erklingt, kurz mit Bier gespült und schon kann's losgehen.

Meine ersten zehn Karten lassen sich schnell erklären, „Bunt Hand“. Aber Kurt spricht mir aus der Seele „das erste is Gift“. Trotzdem läst sich Uwe nicht schocken und reist ein „Grün ohne Dreien“ rum. Während Uwe gibt, bestellt Kurt schnell die nächste Lage denn auch die Leber will beschäftigt sein. Meine nächsten Karten erlauben mir einen „Grand mit Zweien“ meine Gegner sind „schneider“. Nüchterner Kommentar vom Uwe „du spielst schlecht“. Nun ja, Uwe sprach an das ich im Fall einer anderen Kartenverteilung hätte verlieren können. Er erklärte mir wie ich hätte nie verlieren können, mein Einwand das ich auf diese Art und weise meine Gegner „schneider“ hallte, gilt selbstverständlich nicht.

Drittes Spiel ich mische, Kurt und Uwe trinken. Spieler eins macht ein Spiel. Die folgenden fünf Spiele sind nichts besonderes. Spiel neun Kurt gibt, Uwe bestellt mal wieder zwei „Kurze“ , nach so langer Abstinenz ist die Zeit ja auch wieder reif. Es folgt ein Reizduell zwischen Uwe und mir. Bei 33 hat sich mein „Rot mit Zweien“ erledigt und ich muß passen. Das war aber zu erwarten, denn unter 36 gab's heut noch kein Spiel. Uwe nimmt auf, erst den Schnaps, dann den Skat, drückt ohne zögern und tauft „Grand“. Respekt, denk ich mir, der hat Mumm. Uwe zieht den ersten „Wenzel“. Ich übernehme, mein Mitspieler schmeißt rot weg. Ich ziehe Trumpf, Spieler eins wirft abermals Rot weg. Jetzt bringe ich vier mal rot. Mein Mitspieler wirft seine letzte Rote weg und lädt Eichel, grün und Schellzehn auf. Uwes Gesicht ist eingeschlafen, vergebens ringt er um Fassung. „du  mauerst doch, du hast doch'n Grand, wieso reizt du denn nich“. Ich versuche die Lage mit Hilfe sachlicher Argumente zu entschärfen. „Uwe, ich hab ein Rot mit Zweien. In Mittelhand kann ich nicht auf Grand gehen. Außerdem hast du zwei Wenzel und drei Däuser und bist vorn, den Grand kann ich nie gewinnen.“ Aber Uwe läßt sich nicht beirren „hör doch auf, du mußt doch wissen was de wern willst“.

 

Nach dem Spiel braucht Uwe erst mal'n Schnaps.     

 

Auskopplung aus dem (noch nicht vollendeten) Meisterwerk "Die Droge Skat"

Im Jahre 2063 im gut sortierten Buchhandel erhältlich.

Alle Rechte einschließlich Nachdruck und Vertonung vorbehalten.

 

Stand: 16.12.2011

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