![]()
Nun, da das 21. Jahrhundert angebrochen ist und sich die USA zusammen mit Großbritannien, Spanien und der Unterstützung weiterer 33 höchst fortschrittlicher Länder aufgemacht haben dem rückschrittlichen, größtenteils von Barbaren regierten „Morgenland“, sowohl die Freiheit als auch die westliche Kultur zu bringen, stehen wir als Deutsche wieder einmal Abseits. Und das nur wegen ein paar ewig Gestrigen, diesen selbsternannten Menschenrechtlern und Pseudo-Intellektuellen. Ich meine diese Ethikspinner, diese Warmduscher die an Universitäten über Menschenrechte philosophieren und höchstwahrscheinlich sogar Amnesty International und Greenpeace ihr Geld spenden. Ich meine alle diese Alteuropäer, Antiamerikaner und Feinde der Demokratie. Ja, ich meine euch undankbare Deutsche, Ihr, die euch anmaßt die Politik der USA zu verurteilen. Wie könnt die präventive Selbstverteidigung eines zu höchst bedrohten Landes in Frage stellen? Wie könnt ihr es wagen an den aufrechten und edlen Zielen unserer Befreier zu zweifeln?
Welcher Hass verblendet euch, dass ihr nicht erkennen wollt, dass dieser Krieg im Irak allein für die dort unterdrückten Menschen geführt wird. Wer kann angesichts so erdrückender Beweise wie beispielsweise vom CIA handgemalten Skizzen von mobilen irakischen Giftgasfabriken noch an der Legitimität dieses Militärschlages zweifeln. Wie kann der UN-Sicherheitsrat nur so überzeugende Argumente wie die Aussagen Ari Fleischers ignorieren?! Er sagte: „ Wenn die Inspekteure keine Massenvernichtungswaffen finden können, so beweist dies lediglich, daß es der Irak versteht sie vor uns zu verstecken“.
Wie kann sich diese, in der Mehrzahl aus entscheidungsschwachen Feiglingen bestehende Pazifistenselbsthilfegruppe, nur von den Reden dieses Hans Blix, diesem senilen schwedischen Vorruheständler, einlullen lassen?! Glauben diese Ignoranten denn tatsächlich die Alzamutrakete sei nicht gefährlich? Mit ihrer tödlichen Präzision und Reichweite stellt diese Waffe eine der Hauptbedrohungen für die gesamte freie Welt dar. Sie ist, einmal nach New York transportiert, in der Lage Washington DC, die Hauptstadt des freisten Landes der Erde zu beschießen. Den heiligen Wallfahrtsort aller freien und friedliebenden Menschen, an dem der neugeborene Christ George Walker Bush wohnt und regiert. Welche Waffe könnte also gefährlicher sein?! Überdies ist er der einzige wirklich demokratisch gewählte Staatsführer der Welt. Die Unfehlbarkeit eines über zweihundert Jahre bewährten Wahlsystems hat ihn zum Präsident gemacht. Nur haßerfüllte Antiamerikaner und realitätsfremde Spinner behaupten, daß diese Wahl, ach was sage ich, dieses Exempel der parlamentarischen Demokratie, getürkt gewesen sei. Ist es etwa kein Beweis für die Freiheit und Toleranz eines Landes, wenn sogar Wirtschaftsversager und Exalkoholiker Präsident werden können?! Nur in einem wahrhaft freien Land reicht zum Gewinn einer Wahl der unbeirrbare Glaube an Gott, sowie die Lächerlichkeit von 2,5 Milliarden Dollar aus Rüstungs- und Ölindustrie. Nur Gottlose zweifeln angesichts so ergreifender Momente, wie der Rede von George W. Bush in Tampa (Florida) noch an der Aufrichtigkeit seiner Ziele.
War das schön, hunderte freiheitsliebende Patrioten versammelten sich vor einer Bühne. Im Hintergrund, quasi als Zeichen der Fürsorge und des Schutzes, ein großes Tarnnetz geschmückt mit US-Flaggen.
Ein Stabsoffizier der heldenhaften US-Streitkräfte ging ans Rednerpult. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen. Dann stellte er die anwesende Militärführung vor, die kurz darauf mit der Geschlossenheit und dem Charisma einer Footballmannschaft die Bühne betrat. Danach wurde es still, eine Stimme kündigte nun den Präsident der vereinigten Staaten von Amerika an. Die Menschen waren außer sich und ich musste, den Freudentränen nah, unwillkürlich an die Liveversion von „dont let the sun go down on me“ denken, als George Michael die Worte sprach: „ Ladys and Gentleman, Mister Elton John“. So euphorisch feierten ihn die Menschen. Ihn den Messias der freien Welt, den Stifter und Schützer von Frieden und Freiheit. Er betrat die Bühne mit der Souveränität eines römischen Kaisers. Deutlich konnte man, selbst am Fernsehgerät, die Aura dieses großen Staatsmanns fühlen. Im linken Arm sein geliebtes Weib mit den rechten, leicht nach unten geneigt, grüßte er sein Volk. Es war eine Pose, ganz im Stile großer Volks- und Heerführer des 20. Jahrhunderts. Als nächstes folgte ein Gebet gesprochen von einem General. Er erinnerte noch einmal an die Gottgewolltheit dieses heiligen Kreuzzuges gegen das heidnische, menschenverachtende Regime Saddam Husseins’s und bat um Gottes Unterstützung. Als er sein Gebet beendet hatte, legte der Präsident, sichtlich gerührt mit Tränen in den Augen, seinen Arm auf dessen Schulter und bedankte sich leise. Solche emotionalen Momente kannte ich bisher nur von Beerdigungen liebgewonnener Freunde. Jetzt, immer noch deutlich ergriffen, begann Präsident Bush seine Rede, als Erstes bedankte er sich bei all seinen Soldaten für ihren tapferen Kampf im Irak, er sagte: „Ihr habt der Welt die Stärke und den Mut unseres Volkes gezeigt, Ihr habt uns stolz gemacht“. George W. Bush, für mich ein Präsident ganz in der Tradition großer US-Amerikanischer Staatsmänner wie Harry S. Thruman, Linton B. Johnson und Richard Nixon.
Nun, da wir uns zusammen mit halslosen Feiglingen wie Russland, Frankreich und China, die meiner Ansicht nach zu Unrecht Vetorecht besitzen, gegen eine Militärintervention ausgesprochen haben. Kocht in mir, als Freund der Freiheit, nicht nur die Wut darüber, daß unsere Rüstungsindustrie angesichts der schlechten Wirtschaftslage um ein gutes Geschäft gebracht wurde und damit Deutschland um den lange ersehnten Aufschwung. Mehr noch erzürnt es mich als Patriot, mit ansehen zu müssen, wie vor allem die junge Generation um die Möglichkeit betrogen wird im heldenhaften Kampf für die Interessen unseres Vaterlandes ihr Leben hinzugeben. Unsere Chance nach 58 Jahren endlich wieder einmal siegreich gegen ein „Ostvolk“ ins Felde zu ziehen, wurde leichtfertig verschenkt von einer Handvoll verweichlichter Altachtundsechziger.
Feige verstecken sie sich hinter dem angeblichen Willen dieses Volkes. Wenn ich das schon höre, 75% der Bevölkerung sind gegen einen Krieg im Irak. Haben wir etwa Basisdemokratie wo jeder Haschraucher, Birkenstockträger und Müslifresser sich zur Außenpolitik äußern darf?! Reicht es nicht schon aus das wir einen Taxifahrer zum Außenminister gemacht haben? Wollen wir uns jetzt etwa gänzlich lächerlich machen? Wo sind die guten alten Zeiten geblieben in denen man solche Weichflöten hat Cabriolet fahren lassen, wie Kennedy, diesen Nigger- und Kommunistenfreund.
Wenn sich, wie in Spanien und Großbritannien eine demokratische Elite von 10-15% für einen Krieg ausspricht, so ist dies doch wohl Grund genug Truppen zu entsenden. Großkonzerne fragen schließlich auch nicht ihre Arbeiter am Fließband was sie von der Markstrategie halten, so was entscheidet der Vorstand.
Was bilden sich 5,9 Milliarden Menschen eigentlich ein, der USA erst beim Weltklimagipfel ihre Kohlendioxidemissionswerte vorzuwerfen, und kurz darauf beim Weltenergiegipfel dann auch noch ihren Energieverbrauch?! Es ist völlig legitim, daß die Weltführungsmacht 50% der Weltenergie verbraucht. Was regen sich überhaupt diese Ökospinner so auf? Selbst wenn in 50 Jahren unser Klima kollabiert, so erleben die das höchstwahrscheinlich sowieso nicht mehr. Und wenn doch, so sollten sie sich glücklich schätzen, den Beginn einer neuen Eiszeit miterleben zu dürfen, dann können diese Windkraftheinis und Solarschwuchteln uns ja mal zeigen was ihr Müll taugt. Wie kann man sich als gebildeter Mensch hinstellen und behaupten, dieser Krieg würde nur um Öl- und OPEC-Mitspracherechte geführt. Es ist doch in Wirklichkeit so, daß die USA dieses Öl nur benötigt um ihren unbeirrbaren Kampf für die unterdrückten Völker dieser Welt führen zu können. Kampfjets die, wie jetzt gerade im Irak, den Frieden sichern, fliegen nun mal nicht mit heißer Luft. Wer gibt uns eigentlich das Recht ein Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu installieren. Kein Wunder das die USA das ablehnt, eine solche Institution gehört zuerst einmal nach Guantanamo und dort unter die Kontrolle der US-Behörden. Denn wie wir wissen sind US-Gerichte die besten der Welt und das nicht erst seit O. J. Simpson.
Es gefällt mir nicht, daß neuerdings erwartet wird daß sich die USA, die letzte Verteidigungslinie der freien Welt, für alle ihre Handlungen rechtfertigen muß, wie ein 40 Jahre getrenntes und rückständiges Land von Kriegsverlierern. Eines Tages wird noch irgendwer behaupten die USA sei 1944 nur in der Normandie gelandet um zu verhindern, daß die Sowjets ganz Europa kriegen. Wo doch jeder weiß, daß die Bolschewisten uns alleine nie besiegt hätten, nicht ohne Grund wurden nach dem Alliiertentreffen in Jalta nur noch Oststädte bombardiert. Im Gegensatz zu dem was Geschichtsverdreher uns weiß machen wollen, hatte es nichts damit zu tun das Deutschland bereits in Besatzungszonen aufgeteilt war, viel mehr war es eine wichtige Hilfe für die Rote Armee. Wäre Dresden nicht bombardiert worden, der Krieg wäre womöglich ganz anders ausgegangen.
Nationalsozialisten wären höchst wahrscheinlich heute noch an der Macht....